Oder ist das Schnüffelei, ein absoluter Vertrauensbruch?
Ein Interview in der Süddeutschen Zeitung:
@ 2009-11-20 – 08:05:25
Oder ist das Schnüffelei, ein absoluter Vertrauensbruch?
Ein Interview in der Süddeutschen Zeitung:
@ 2009-11-19 – 15:36:29
Die Interviews nach dem Länderspiel waren bizarr:
Immer wieder Fragen in die Richtung:
"Haben Sie den Schock jetzt überwunden? Hat der Alltag uns wieder?"
Nach einer Woche.
Haben diese Reporter eigentlich irgend etwas verstanden?
Die Trauer soll sein wie ein Schwarm Krähen auf dem Feld:
Du läufst drauf zu, ruderst mit den Armen, rufst, sie fliegen auf und verschwinden, ohne eine Spur zu hinterlassen.
Ein Freund stirbt.
Und nach einer Woche hat der Alltag dich wieder. als wäre nichts geschehen.
Was wäre das für eine Freundschaft?
@ 2009-11-18 – 06:44:36
geschrieben für die Braunschweiger Zeitung:
„Du musst dein Leben ändern“ heißt ein Buch des Philosophen Peter Sloterdijk. Er beschreibt ein großes Thema des Lebens. Es ist ja wirklich so: Den ganzen Tag werde ich aufgefordert, etwas zu ändern, mein Leben anders zu gestalten, neu zu organisieren. Dafür werden mir unglaublich viele Handreichungen und Ratgeber angeboten. Du musst mehr Sport treiben, damit du fit bleibst. Du solltest mehr lesen, um dein Gehirn zu trainieren. Die Spirituellen raten zu Gebet und Meditation, die Sportler zu Bewegung, die Arbeitexperten beschreiben, wie man am besten mit der knappen Ressource Zeit umgeht, damit man auch ja alles schafft. Vieles davon ist richtig gut, ich lerne immer etwas, wenn ich in diesen Büchern blättere. Und sie haben alle mit dem Thema Buße zu tun. Das Wort „büßen“ bedeutet ursprünglich „ganz machen, heilen.“ Wir verändern unser Leben, um es zu heilen, um glücklich zu werden. Und so feilen wir an unserem Alltag, an unsrem Aussehen, am beruflichen Erfolg, an unseren Kindern... alles, um glücklich zu werden.
Heute, am Buß- und Bettag, stelle ich mir die Frage: Stimmt die Richtung noch? Werde ich mit all diesen Änderungen wirklich glücklich? Was ist Glück überhaupt?
Eine Antwort finde ich ganz überraschend in der modernen Gehirnforschung. Die Forscher können an den Gehirnströmen sehen, wann ein Mensch wirklich glücklich ist. Das Ergebnis ihrer Beobachtungen ist verblüffend einfach. Sie sagen: „Das größte Glück eines Menschen besteht darin, andere glücklich zu machen.“
Obwohl, so wirklich neu ist das ja nicht. In der Bibel heißt es: „Geben ist seliger denn nehmen.“
Wenn ich einem anderen Menschen helfe, wenn ich ihm eine Freude mache, dann geht es mir richtig gut. Ich bin glücklich, wenn andere es auch sind.
Mein Leben ist gesegnet, wenn es ein Segen für andere ist.
Am Buß- und Bettag will ich mich daran erinnern lassen.
@ 2009-11-16 – 10:02:06
George Clooney auf dem Weg in den Himmel.
So:
oder so:
@ 2009-11-11 – 19:11:07
Ich kannte ihn nicht. Aber es ist, als ob jemand aus der Nachbarschaft geht:
Du hast ihn ab und zu von ferne gesehen, findest ihn sympathisch und dann das.
Wie wenig weiß ich über meine Mitmenschen.
Und warum müssen wir psychische Krankheiten verstecken?
Warum ist es immer noch eine Schande, Depressionen zu haben?
@ 2009-11-06 – 20:07:44
ein schönes Wort:
So viel haben, dass du dich wohl fühlst.
Abraham war wohlhabend.
Und Jesus auch.
@ 2009-11-04 – 18:11:35
Eine Gruppe alter Frauen.
Wir sprechen über Trauerriten vergangener Tage.
Eine Frau winkt ab:
"Meine Großmutter war Witwe. Sie durfte ein Jahr nicht heiraten - obwohl sie ein Kind von einem anderen Mann erwartete. Das war furchtbar für alle."
Auf meine Frage "Durften Witwer auch erst nach einem Jahr wieder heiraten?" lacht die ganze Runde.
Manchmal bin ich so richtig froh, im 21. Jahrhundert zu leben.
@ 2009-10-28 – 15:43:52
Ob Ben Becker bei seiner Bibellesung oder irgendwelche Sprecher von religiösen Texten: Ihre Stimme bekommt immer einen unnatürlichen, sakralen Touch.
Und ich erwische mich auch manchmal dabei.
Woran mag das liegen?
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